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02.05.2009 ,TIP Hannelore Nowacki
Biblis – „Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht“, sagte George Major und das Publikum verstand ihn. Überhaupt – ein Gefühl unserer Zeit – „die Zeit rauscht vorbei wie ein ICE“. Deshalb habe er den Song „Timetrain“ geschrieben. Thomas Heinke begleitet ihn dabei mit seiner akustischen Gitarre. Musik wie aus einem Guss, ein Gesangsduo, das die Zeit vergessen lässt.
Samtweicher bis rockiger Hörgenuss, Heinkes gefühlvolles Pfeifen als hörte man die Nachtigall singen, dann die himmelstürmende und wieder sanfte Stimme von George Major.
Mit Schlagzeuger Stephan Schott und Marcel Richard am Kontrabass füllte die Band den Saal mit einem satten Sound aus echt handgemachter Musik. Dass der Pianist nach einer verunglückten Fahrradtour ausgefallen war, ließ George Major mit seinem Klaviereinsatz vergessen. Begeisterung und Beifall begleitete das gesamte Konzert – viele schwelgen in Erinnerungen, ganz bestimmt aber mitschwingen mit einer modern wirkenden Musik. Denn in der Interpretation von „My favorite sings“ schienen die Stücke frisch und dynamisch – Songs und Welterfolge wie Ebony&Ivory von Paul Mc Cartney&Stevie Wonder, aus den Musicals Starlight Express, Joseph und Hair, von den Beatles, James Taylor und immer wieder die Welterfolge von Simon&Garfunkel – als Zugabe das legendäre „Bridge over troubled water“.
Als kurz vor dreiundzwanzig Uhr das Konzert zu Ende war, nach mehr als zwei Stunden Musik aus mehreren Jahrzehnten, stellte sich die Frage – wo ist die Zeit geblieben? Der Stimmungszug war in Fahrt gekommen, warum sollte ausgerechnet jetzt Endstation sein? Doch da hatte Major schon gesagt:“ Ich weiß, der ganze Saal will mitsingen, ich sage ein Zauberwort: Finale“. Das Publikum war eingeübt und wusste, welche Antwort er hören wollte – das bedauernde OOOOhhhhh, Oooohhhh. Dann aber mitgerissen von den Songs, die jetzt noch folgten, standen die Zuhörer auf, wogen mit im Rhythmus, sangen die bekannten Texte mit. Jubel und Beifall immer wieder.
Ein unterhaltsamer Abend war es, an dem viel gelacht wurde. George Major moderierte als Entertainer zwischen den Musikstücken humorvoll, flapsig und ganz eng mit dem täglichen Leben verbunden, wie es fast jeder kennt. Kein Wunder, wenn Major dem Publikum zum Abschied sagt: “Wir haben sehr viele schöne Abende verlebt, aber für so einen Abend brauchen wir Euch“.
Die Kulturreihe der Gemeinde Biblis hatte wieder Künstler der Extraklasse eingeladen und mehr als 150 Zuhörer begeistert.
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28.04.2009, Wormser Zeitung Autor:Sabine Weidner
Viele Jahre lang flitzte und schnaufte George Major als Lokomotive bei „Starlight Express“ singend und rollend in Bochum durchs Publikum. Thomas Heinke war 16 Jahre Mitglied der „Simon&Garfunkel Revival Band“. Zusammen nahmen sie die Bibliser mit auf eine Reise im „Timetrain“ (Zeitzug).
„Die Zeit vergeht so schnell“, erklärte Major das Entstehen des selbst geschriebenen Titels und des Bühnenprogramms „My favorite sings“ und stimmte mit Thomas Heinke die ersten Töne an. Noch verhalten, aber schon begeistert erschallte Applaus. Lockere Sprüche und Sprachvariationen des Engländers Major, der sich in der Ried-Platt-Aussprache bemühte, sorgten für Lachsalven bis auch die „Biwwelser“ sangen und klatschten als die eingängigen Melodien des Duos Paul Simon & Art Garfunkel erklangen. Harmonie strömte da nicht nur in bekannten Stücken wie „The Boxer“, „Homeward bound“ oder „Cecilia“ von der Bühne, sondern auch als Heinke und Major „You’ve got a friend“ interpretierten. „Ebony and Ivory“, ein Welthit von Paul Mc Cartney und Stevie Wonder, von Thomas Heinke und George Major nicht weniger eingängig gesungen, befasst sich mit der Gemeinsamkeit von Schwarz und Weiß – nicht nur auf der Klaviertastatur.
„Sie sind in Fußgängerzonen und haben einen Flokati um, so seltsame Flöten in der Hand“, flachste der Musicalstar und setzte mit der Band, zu der neben, Gitarrist Heinke auch Stephan Schott am Schlagzeug und Marcel Richard am Kontrabass gehören, zu „El Condor Pasa“ an.
„Gibt es in Biblis eine Fußgängerzone?“, fragte er. „Unser Pianist ist Rad gefahren“, plauderte er los, dabei sei er am Vortag des Konzertes gestürzt und habe sich die Hand schwer verletzt. Daraus folgte nun der Einsatz des Instrumentenlehrers beim Konzert. „Singen und Klavier spielen – das geht nicht“ gestand er allerdings ein als er „Starlight Express“ acappella sang. Locker schlenkerte er die Beine am Bühnenrand sitzend und sang Lieder aus den Musicals „Joseph“ und „Hair“. Biblis war gut, stellte er fest – die Gäste standen in den Reihen und sangen zu „Let the sunshine in“ und „Aquarius“ lautstark mit.
Die über 150 Konzertbesucher genossen den abwechslungsreichen Abend, der mit der ersten Zugabe „Bridge over troubled water“ noch lange nicht endete.
>> Wormser Zeitung
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27.04.2009, Südhessen Morgen Autor:Christine Diringo
Biblis – „Dada daa dada daa“, klang es von der Bühne und schon hatte das Publikum erkannt, welcher Song als Nächstes kommen würde. „Feeling Groovy“ war es von Simon und Garfunkel. Die Hits des Singer- Songwriter Duos füllten große Teile des Programms „My favorite sings“ von Thomas Heinke und George Major im Bibliser Bürgerzentrum.
Die Menge in den Sitzreihen war bewegt, im wörtlichen Sinne, denn überall nickten Köpfe im Takt. Viele kannten auch die Texte der beliebten Songs und sangen und klatschten mit.
Markenzeichen des Duos ist der zweistimmige Gesang, der angenehm ins Ohr geht. George Major stand zehn Jahre bei Starlight Expresse auf der Musical-Bühne, das Entertainment hat er im Blut. Mit leichtem britischen Akzent führte er humorvoll und mit vielen lustigen Geschichten durchs Programm und hatte gleich die Gäste auf seiner Seite. Als Engländer unter drei Deutschen hat er es eben nicht leicht – da ist das Lied von Paul Mc Cartney und Stevie Wonder „Ebony and Ivory“ zum Markenzeichen der Musiker geworden.
Aber bevor das Publikum allzu sehr in Mitgefühl versank, ging es gleich wieder schwungvoll weiter. Thomas Heinke hat sechzehn Jahre in der „Simon and Garfunkel Revival Band“ gespielt und vieles aus dem Repertoire in das neue Bühnenprogramm eingebracht. Liebhaber der Stücke von Paul und Art erkannten viele auf Anhieb im Arrangement der Band wieder.
„Cecilia“ war dabei, genau wie „The Boxer“ oder auch „Homeward bound“.
Gute Stimmung verbreiteten auch die Hits von James Taylor. Im Gepäck hatten die Musiker „You’ve got a friend“, zu Beginn von der Stimme George Majors und der sanften Gitarre von Thomas Heinke getragen. Dann setzten Schlagzeug und Bass ein und das Publikum konnte ebenfalls einstimmen :“Winter, spring summer or fall....“
„Wie es manchmal im Leben ist, es kann nicht immer alles glatt laufen. Da ist man froh, wenn man gute Freunde hat, wie die Jungs aus der Band“, witzelte Major bei der Ansage. In Biblis musste er sogar den Part am Klavier übernehmen, denn der Pianist hatte sich am Tag zuvor die Hand verletzt. „Jetzt oder nie“, rief Major und schwang sich auf den Hocker vor den Tasten. Aber entgegen seiner Warnung mussten sich die Besucher keine Sorgen machen, denn er ist ein ausgezeichneter Pianist.
Major steuerte aus seiner Musicalzeit noch etliches hinzu, erfreute das Publikum mit einem Medley aus „Hair“ und Auszügen aus „Joseph“.
Nicht fehlen durfte auch „Bridge over troubled water“ von Simon and Garfunkel, das einen Höhepunkt zum Abschluss der Show darstellte.
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21.12.2008
Witten Es dauerte in der vollbesetzten WerkStadt keine zwei Akkorde, da machten die Fans schon tatkräftig mit – beim Weihnachtskonzert von „My favorite sings“. Das setzte Mike Leon Grosch mit seinem 40-minütigen Solo-Auftritt nahtlos fort.
George Major (früher Starlight Express) und Thomas Heinke (früher Simon&Garfunkel Revival Band) sind die singenden Favoriten, die den Zuschauern aller Altersgruppen mächtig einheizten und kurz vor Weihnachten für ausgelassene Party-Stimmung sorgten.
Die drei Sänger, die von Sebastian Kruse ( Kontrabass ), Stephan Schott ( Schlagzeug&Percussion) und Tobias Cosler (Klavier und Keyboards) begleitet wurden, sorgten im großen Saal für Sauna-Atmosphäre.
Major und Heinke präsentierten sich ebenso stimmgewaltig wie vielseitig, können ihre Vorlieben für die Hits von Simon&Garfunkel sowie für Musical-Klassiker nicht verbergen.
Aber auch die Eigenkompositionen von Thomas Heinke (Little son) und George Major ( Magic of love) wussten zu überzeugen und legen von der außergewöhnlich guten, handgemachten Musik ohrwurmmäßig Ton an.
Ein genialer Mix, den Mike Leon Grosch mit brandneuen Eigenkompositionen ansatzlos fortführte. Seine zahlreich erschienenen und ihn direkt vor der Bühne lautstark unterstützenden Fans durften sich u.a.auf „Daddy’s girl“, „Friends“ und auch auf die einzigartige, funky-soulige Grosch-Version von Joe Cockers Welthit „Unchain my heart“ freuen.
Dass dieser stimmgewaltige 32-jährige bei DSDS damals nur Zweiter geworden ist, glaubt man angesichts der gezeigten Vorstellung nicht. Da stimmt man lieber George Major zu, der treffend sagte: „Der Typ singt richtig geil“.
Bereits zum dritten Mal füllte „My favorite sings“ am Samstagabend das RekenForum. Aber wie viel Reken es gibt, das habe Sänger George Major immer noch nicht begriffen, wie er mit unverkennbarem Schalk im Blick erzählte. Die humorigen Beiträge Majors gehören im Übrigen mittlerweile unverzichtbar zum Programm wie das Salz in der Suppe. Major bat also darum, falls auf dem Rekener Marktplatz („egal auf welchem von den vielen“) fünf kleine Männer mit Poncho und schwarzen Haaren sitzen und dieses bekannte Panflötenlied singen, doch die CD zu kaufen. Um welchen Song es sich dabei handelte, hatten sie mit einem eigenem Arrangement, aber doch unverkennbar für das begeisterte Publikum parat: „El condor pasa“ nämlich. Den Text kannten (fast) alle und sangen mit, bildeten den Backroundchor, wie meist bei Ohrwürmern von Simon und Garfunkel, die den Großteil des ersten Parts vor der Pause ausmachten. Aber auch „You’ve got a friend“ von Carole King, oder „You’re so vain“ von Carly Simon der Adoptivschwester von Paul Simon, wie Major behauptete, begeisterte die Anwesenden, die immer wieder begeistert applaudierten. Der Sänger George Major, bekannt aus dem Musical „Starlight Express“ und als Vocal Coach von Pop Stars, sowie Thomas Heinke, Sänger, Songwriter und Gitarrist präsentierten ihr Programm und hatten auch einen Gast dabei: Petter Bjällö, der in Musicals wie „Aida“, „Die schöne und das Biest“ oder „Elisabeth“ auf der Bühne stand und im RekenForum mit einigen Melodien aus denselben begeisterte, so dass unweigerlich eine romantische Stimmung einzog. Bei Ohrwürmern wie „The sound of silence“, „Yesterday“, „I got life“ aus Hair oder auch „I’m believer“ vermochte niemand an den Stehtischen still zu stehen, so dass der Auftakt für die After-Show Party gegeben war.
Scharnitz - Rappelvoll war die „Alte Mühle“ beim Konzert „Starlight Express meets Simon und Garfunkel“. Mit dem englischen Sänger George Major und dem Gitarristen und Sänger Thomas Heinke aus Erfurt haben sich zwei außergewöhnliche Musiker gefunden. Beide haben vor acht Monaten ihr jeweilige Band verlassen und touren jetzt gemeinsam mit dem Pianisten Tobias Cosler und dem Bassisten Marcel Richard durch die Lande. In Scharnitz erwies sich der Mann aus Newcastle als ehemaliges Mitglied der „Beach Boys Revival Band“ und Leadsänger beim Musical „Starlight Express“ als wahrer Entertainer. Durch sein Insiderwissen erfuhren die Zuhörer viele Hintergründe über die Songs. Als Einführung stellten Major und Heinke Eigenkompositionen vor. Schnell folgten dann aber auch Hits, die jeder kannte: „Ebony und Ivory“ oder eben zahlreiche Simon und Garfunkel Klassiker wie The Boxer, Mrs.Robinson, Sound of Silence oder El Condor Pasa. Doch auch das Musical gehört zum Spektrum der Künstler. Das begeisterte Publikum erklatschte sich gleich vier Zugaben der Band. „Wer die Augen zugemacht hatte“, meinte einer der begeisterten Zuhörer, „der konnte glauben, 1981 beim legendären Konzert von Paul Simon und Art Garfunkel im Central Park von New York dabei gewesen zu sein.
Sie haben den voll besetzten Kurpfalzplatz zum kochen gebracht: Die Band My favorite sings war am Samstagabend ein Besuchermagnet. Mit der Verpflichtung der Musikgruppe für das Open-Air-Konzert ist dem Verkehrsverein ein absoluter Höhepunkt am Benefizwochenende gelungen. Der Lead-Sänger George Major, ein gebürtiger Engländer, trat zehn Jahre lang in Bochum im Musical „Starlight Express“ auf. Sein Partner Thomas Heinke kommt von der Simon und Garfunkel Revival Band und ist daher bereits vielen in der Region bekannt. Die Formation tritt mit einem Schlagzeuger, einem Kontrabassisten und einem Keyboarder seit zwei Jahren zu fünft auf. Mit ihrer Vielseitigkeit und Stimmungsmache sorgten die fünf für gute Laune. Es wurde mitgeklatscht und getanzt. Die Bühnentechnik tat mit hochwertigem, effektvoller Beleuchtungsanlage, Nebelmaschine und gutem Personal das Übrige. Major ist ein guter Unterhalter, der wortgewandt durch das Repertoire der Band führte mit Songs unter anderem von Simon und Garfunkel, James Taylor, Elvis Presley, Stevie Wonder, den Beatles und aus Musicals. In der Pause machte eine Sammelbüchse für den Sozialverein Kunterbunt die Runde und war danach mit 1.147€ gefüllt. Nach zwei Stunden Auftritt und weiteren sechs Zugaben verabschiedete sich die Band von „Bobrm-Roxm“ – dessen Aussprache hatte George Major zur Freude der Zuhörer fleißig geübt und mehrfach genannt.
Die RheinpfalzEin Konzert bezahlt, drei bekommen: die Gäste von “ My favorite sings“ konnten sich über das Programm in der Altrheinhalle nicht beschweren. Das tat auch niemand, denn die Musik riss alle Gäste erst mit und dann zu langem Beifall hin. Die Kulturinitiative hatte Thomas Heinke und George Major eingeladen, die zusammen ein Programm aus ganz verschiedenen Stilrichtungen boten. Heinke war schon einmal in Stockstadt als Teil der “Simon und Garfunkel Revival Band“, daher vielen Besuchern schon bekannt. Von dem berühmten Duo stammten auch eine ganze Reihe der Titel an diesem Abend, manchmal zusammen mit Major gesungen, oft aber auch nur begleitet von den hervorragenden Musikern auf der Bühne. Major sang ebenfalls solo, und dann meist Stücke aus Musicals. Das verweist auf seine Laufbahn, die ihn vom Gesangsstudium in Holland an Musicalbühnen im Ruhrgebiet führte. Waren das schon zwei ganz verschiedene musikalische Richtungen, so kam als Bindeglied das gemeinsame Programm hinzu. Das vereinte bekannte und weniger bekannte Pop-Musik aus den sechzigern bis achtziger Jahren, unternahm auch Ausflüge in Swing, Soul und Jazz. Einige Stücke des Abends schließlich waren von beiden Musikern selbst geschrieben. Als Klammer über dem Abend waren all das Songs die wir immer gern singen wollten, wie Heinke zu Beginn des Abends erklärte. Zumeist wurden Moderation und Zwischentexte von George Major bestritten, der dabei seinem komödiantischen Talent freien Lauf ließ. Als Engländer ging er gern auf kulturelle oder sprachliche Unterschiede zu Deutschland ein, witzelte über sein Alter oder den südhessischen Dialekt und hatte immer die Lacher auf seiner Seite. Er überzeugte aber auch stimmlich, als er auf deutsch oder englisch etwa Lieder aus “Starlight Express“, “Joseph“ oder dem König der Löwen sang. Zu Thomas Heinkes liebsten Dingen gehören ganz klar die Lieder von Simon und Garfunkel, die ihm in Fleisch und Blut übergegangen sind. Klassiker wie „Late in the evening“, Mrs.Robinson“ oder „The Boxer“ gehörten auch in diesem Programm zu den Höhepunkten, die am meisten bejubelt wurden. Das letzte Lied sang Major mit und bezeichnete es als Angstgegner im Repertoire. Der lange Applaus nach einem kurzweiligem Programm galt auch Christof Eisenburger (Piano), Sebastian Kruse (Kontrabass) und Stephan Schott (Schlagzeug).
Reken (bus). "Davon hatte ich meine erste Langspielplatte!" schwärmt ein Gast und ist begeistert. Ob "The Boxer", "Mrs. Robinson" oder "Cecilia"; die Simon und Garfunkel-Songs werden am Freitagabend auf der Bühne des RekenForums professionell geboten. Und nicht nur die. "My favorite sings - Die Musikzeitreise" nennen George Major und Thomas Heinke mit Band das Programm des Abends und ziehen über 100 Besucher mit Abwechslungsreichtum und Brillanz in ihren Bann. Stevie Wonder, Billy Joel, Paul Mc Cartney, Elton John, Robbie Williams - alle sind sie präsent - im vielseitigen Programm, in dem die beiden Ausnahmemusiker ihre Stärken jeweils voll ausspielen und die Band mit Pianist Jochen Hartmann-Hilter, Kontrabassist Sebastian Kruse sowie Schlagzeuger und Percussionist Ingo Kaiser glänzt. Thomas Heinke, Sänger, Songwriter und Gitarrist der Simon und Garfunkel Revival Band, überzeugt im lockeren Jeans-Dress mit Gitarre und Stimme, während George Major im feinen Zwirn zum Beispiel beim strahlenden Titelsong aus "Starlight Express" für Gänsehaut-Feeling sorgt. Seine humorigen Moderationen tragen überdies zur guten Laune bei. So deklariert der Brite sein "braunes Getränk", das er ständig bei sich hat, als Erkältungs-Saft. "Das ist ein amerikanisches Mixgetränk, gemischt mit 30 verschiedenen schottischen Kräutern!" Auch gemeinsam dargebotene Stücke wie "Ebory und Ivory" sind in hervorragender Harmonie ein Genuss. Die 20-minütige Pause verbringen die Akteure unter anderem mit dem Publikum gemeinsam an den Stehtischen. "Die Fans aus dem Vorjahr sind alle wieder da und haben ihre Freunde mitgebracht!" zeigt sich die Truppe begeistert und erzählt, dass sie ihr allererstes Konzert genau vor einem Jahr just hier erfolgreich im RekenForum gegeben habe. Bleibt zu hoffen, dass es nicht der letzte, wundervolle Konzertabend war.
Borkener ZeitungIn den älteren Aufzeichnungen wird sie als Bockfeldscheune bezeichnet, später wurde sie zum Blüten- und Erntefest zur Gierstädter Musikantenscheune, im vergangenen Jahr zur WM – Scheune, jetzt erfuhr sie ihre Krönung zum Dorffest als „Kulturscheune“. Dieser Abend wird allen Besuchern lange in Erinnerung bleiben, weil die Band ihr Programm nicht nur professionell abspielte, sondern es verstand mit dem ersten Titel das Publikum zu inspirieren. Bereits die Vorband, die aus der Region stammenden „Vier Zylinder“, brachten die Kulturscheune zum kochen und gingen nicht ohne Zugabe von der Bühne. Das im Anschluss gebotene Konzert von „My favorite sings“ dauerte leider nicht die von Sänger George Major angekündigten „fünfeinhalb Stunden“. Den ersten Programmteil bestimmte der Neu-Gierstädter Thomas Heinke mit seiner Gitarre und Stimme begleitet von Piano, Kontrabass und Schlagzeug. Nach der Pause wechselte mit dem Sänger auch das Musikgenre. Der britische Sänger George Major bot Musicalhighlights, Swingstücke, Songs von Robbie Williams und brachte die Zuschauer zu Standing ovations. Während der Zugaben gab es kein halten mehr, die komplette Kulturscheune stand auf Tischen und Bänken. Zur letzten Zugabe wurden die „Vier Zylinder“ mit auf die Bühne geholt, ungeprobt sang man zusammen „Help“, den alten Beatles-Klassiker. George Major beendete mit der Zusage für ein Wiederkommen im nächsten Jahr den wundervollen Abend.
Die eigenen Lieblingslieder zu singen macht immer noch am meisten Spaß. Ganz egal, wo. Unter der Dusche, in der Badewanne, vor dem PC, beim Autofahren. „My favorite sings“ tun es auf der Bühne. Solo und im Duett. Beide Musiker entstammen unterschiedlichen musikalischen Gefilden: George Major scheint am liebsten Musical-Songs und poppigen Jazz zu singen; Thomas Heinke hängt sich nur zu gerne die Akustik-Gitarre vor das Bäuchlein, um in bester amerikanischer Liedermacher-Tradition die Hits von SimonundGarfunkel und Selbstkomponiertes zu schmettern. Major ist Profi genug, um mit Heinke zweistimmigen Gesang abzuliefern, der in die Ohren geht wie Liebesgesäusel. Begleitet von einer professionellen Band, die das Kunststück fertig bringt, ihre Virtuosität mit gebremstem Schaum dezent im Hintergrund zu halten, liefen die Sänger in der Klosterkirche zur Höchstform auf. Allerdings trugen sie ihre unterschiedlichen Vorlieben Rechnung. Nach einem gemeinsamen Intro ( How sweet it is von James Taylor) erinnerte Heinke mit Stimme uns Lied an Simon und Grafunkel: „Late in the evening“,“ Me and Julio down by the schoolyard“ und „The Boxer“. Auch seine Eigenkompositionen – allesamt gut gemacht- hätten aus der Feder des amerikanischen Duos kommen können. Nach der Pause kam mit George Major richtiges Konzert- (Er)Leben in den Minoritensaal. Er zeigte, wie man mit ein paar lockeren Sätzen und schwungvoller Gestik das Publikum aus der Reserve lockt. Natürlich brachten auch seine grandiose, musicalgestählte Stimme mit seiner Perfomance das Publikum auf seine Seite. Mit „Song of the king“ aus Joseph lieferte er eine astreine Elvis-Nummer ab, die die Leute von den Sitzen fegte. Kennt ihr „Hair“?, fragte er schelmisch. Die begeisterte, vielstimmige Antwort der Leute verriet ihr Alter. Es folgten die Gassenhauer „Aquarius“ und „Let the sunshine in“. Durch die zu Herzen gehende Ballade „The magic of love“, geschrieben mit Pianist Jochen Hartmann-Hilter, brachte er das Publikum auf einen ruhigen Level, um mit Heinke beim Beatles Song „Help“ und dem Kracher der Monkees „I’m a believer“ standing ovations zu bekommen. So mancher wird diese Lieder künftig auch unter der Dusche schmettern.
Was soll schon passieren, wenn Musiker zwischen Tür und Angel in der Garderobe miteinander ins plaudern kommen? Da wird gefachsimpelt, man tauscht sich aus, oder die Zeit reicht gerade für ein paar belanglose Worte zwischendurch. Bei Thomas Heinke und George Major wurde mehr daraus. Auf die Männerfreundschaft folgte die Idee, es doch mal mit einem gemeinsamen Projekt zu versuchen. Zuvor waren Namen gefallen: Lionel Richie, Billy Joel, Paul Simon. Musikalische Wegbegleiter, die beide Musiker inspirierten. „My favorite sings“ heißt das neue Programm, mit dem das Duo seither auf Tour geht und am Samstagabend im Treff Hansa Hotel zu Gast war. Thomas Heinke ist in Mettmann längst ein alter Bekannter, der gemeinsam mit Michael Frank schon öfters als Simon und Garfunkel Revival Band auf dem Blotschenmarktbühne stand und sich in der Singer und Songwriter-Szene einen Namen gemacht hat. Die musikalischen Wurzeln von George Major liegen beim Musical, er hatte Engagements beim Starlight Express und als Vocal Coach von Pop Stars. Außerdem war er mit der Beach Boys Revival Band auf Tour. Aus ihren unterschiedlichen musikalischen Wurzeln machten die Musiker jedenfalls auch bei ihrem Auftritt im Hansa Hotel kein Geheimnis: Major kam im Smoking, Heinke stand in Jeans und mit der Gitarre auf der Bühne. Lieder aus Hair und Starlight Express, sowie bekannte Hits Neben zweistimmig vorgetragenen Stücken blieb genügend Raum für eigene Songs. Musicalfans kamen bei Majors Interpretationen aus Hair und Starlight Express genauso auf ihre Kosten wie die Zuhörer, bei denen hitverdächtige Coverversionen auf der Wunschliste ganz oben standen. Begleitet wurden die Musiker von Jochen Hartmann-Hilter (Piano), Sebastian Kruse (Kontrabass), und dem Schlagzeuger Benny Kleideiter.
Westdeutsche ZeitungWas dabei herauskommt, wenn sich zwei Sänger aus unterschiedlichen Musikrichtungen zusammentun, erlebten die Konzertbesucher am Samstagabend im Hansa-Hotel. Die Band „My favorite sings“ bot handgemachte Musik vom Feinsten. Eigentlich war es nur eine Garderobenfreundschaft: George Major und Thomas Heinke waren mit ihren eigenen Bands auf einem Festival im Einsatz und im Gespräch entdeckte man musikalische Gemeinsamkeiten trotz unterschiedlicher Ausrichtungen. Dann wurde nicht lange gefackelt und im letzten November standen sie zum ersten gemeinsamen Konzert auf der Bühne. Thomas Heinke ist den Mettmannern schon bekannt: der Sänger und Gitarrist aus der Simon und Garfunkel Revival Band fand nach dem legendären Central Park Konzert von Simon und Garfunkel begeistert auf die Bühne. Er ist längst hauptberuflich Musiker und schaut nach vorn: „George und ich wollen in Zukunft mehr Musik selber schreiben.“ Der Engländer George Major ist „gebürtiger Musiker“: Kirchenchor, Schulchor, Posaunenunterricht, mit 16 als Musiker in der britischen Armee und schließlich nach weiterer Ausbildung an Musikschulen, 1993 der Abschluss „summa cum laude“ als Jazz-und Popsänger am Gesangskonservatorium. Die Stücke von „My favorite sings“ decken ein weites Spektrum ab. Stücke von Elton John, Lionel Richie und Musical-Highlights wurden präsentiert. Swing-Stücke durften natürlich nicht fehlen, und eröffnet wurde das Konzert mit „How sweet it is“ von James Taylor. „Mrs.Robinson“ und „The Boxer“ von Simon und Garfunkel gab es zweistimmig, unterstützt durch Jochen Hartmann-Hilter am Piano, Benny Kleideiter am Schlagzeug und Sebastian Kruse am Kontrabass. Exklusive Clubatmosphäre Die Besucher, die gekommen waren, kamen in den Vorzug exclusiver Clubatmosphäre. Gemütliches Licht, bequeme Sessel, Kaminflackern im Hintergrund und wunderschöne Swing- und Pop-Klassiker sowie eigene Kompositionen machten den Abend zu einer runden Sache.
Rheinische PostGroß Reken (geg). Der eine sang in der Simon and Garfunkel Revival Band , der andere in der Beach Boys Cover Band. Bei einem Auftritt vor vielen Jahren, „warfen“ sie in der Garderobe einige Songs hin und her. Daraus wurde eine Männerfreundschaft zwischen Sänger George Major, bekannt aus dem Musical Starlight Express und als Vocal Coach von Pop Stars, sowie Thomas Heinke, Sänger, Gitarrist und Songschreiber. Auf Ihre Kosten kamen die Fans von Musicalhighlights genauso wie Fans von Paul Simon. Heinke begeisterte seine Fans mit Coverversionen, richtete ein Liebeslied an seine Lebensgefährtin im Saal oder entzückte unter anderem mit Hits von Lionel Richie. Major trug einen Querschnitt von Musical Songs aus Starlight Express oder Joseph vor und erinnerte an die 60er Jahre. „ Eine Zeit des Mitsingens “, sagte er und präsentierte den Fans unter anderem ein Medley aus „ Hair “. Alles in allem eine kleine, feine Party, die mehr Besucher verdient hätte!
Borkener ZeitungAndrea Borchert
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